E-Cup in Fechenheim

Gestern um die Mittagszeit war ich mit Lisa bei ihrem ersten Ruderwettbewerb. Klar, dass das bei dem Wetter noch nicht auf dem Wasser stattfindet. Wie gut, dass es aber schon seit Jahren hochwertige Ruderergometer gibt, die die Bewegungsabläufe im Boot sehr gut simulieren. Und wie gut, dass es findige Veranstalter gibt, die daraus auch Mega-Indoor-Event machen. So geschehn auch wieder in diesem Jahr in Frankfurt-Fechenheim beim E-Cup.

Lisas Mannschaft bestand aus vier Mädels der Ruder-AG der Schule, die gemeinsam im Rennen waren. Dank moderner Computertechnik werden die Ruderergometer miteinander verbunden, so dass durchschnittliche Zeiten des „Bootes“ ermittelt werden können und ein mannschaftstaugliches Ergebnis dabei heraus kommt.

Auf großen Anzeigetafeln werden diese Werte dann in eine Grafik umgesetzt, in der die Zuschauer den Rennverlauf verfolgen können. Kleine symbolische Boote bewegen sich in den ermittelten Abständen über den Bildschirm und lassen einen so richtig mitfiebern. Insgesamt waren 16 Ergometer aufgebaut, so dass es möglich ist zwei Achter gegeneinander fahren zu lassen.

Bei Lisas Wettbewerb ist eine Schule zu spät erschienen, so dass dann das Rennen dann nur zwischen zwei Schulen ausgetragen wurde. Und den Mädels aus Weilburg sah man schon an, dass sie ein Jahr älter waren und damit über mehr Kraft und Erfahrung verfügen. Aber mit einer Zeit von 2,07 Minuten auf 500 Meter können unsere Mädels echt zufrieden sein. Besonders, da sie kaum dafür trainieren konnten.

Klar dann, dass es noch eine große Siegerehrung und die ersten Medaillen gab.

Strahlende Gesichter für einen erfolgreichen zweiten Platz:

Training zahlt sich aus

Gestern waren meine beiden Männer mit den Rädern unterwegs, während Lisa und ich zum Einkaufsbummel aufgebrochen waren. Kurz vor dem Parkplatzsuchen kam ein Anruf: „Könnt Ihr bitte kommen? Christoph hat nen Abgang vom Rad gemacht.“

Also keinen Parkplatz gesucht, umgekehrt und zur Sturzstelle gefahren. Das Rad sah um das Vorderrad ein wenig verbogen und verbeult aus, während Christoph bis auf ein paar Staubspuren an der Jacke nichts abbekommen hatte.

Hab ich dem Jungen nicht immer gesagt, dass er beide Hände am Lenker lassen soll? Und das am besten auch noch auf Schotterstrecken. Aber mit fast 17 weiß Mann das ja besser. Irgendwie kamen da zwei, drei Schlaglöcher, als er eben mal nicht aufmerksam war, es hat das Vorderrad verschlagen und so gab es dann einen Abgang (wahrscheinlich mit Rolle) über den Lenker.

Das Rad haben wir dann gleich in der Werkstatt abgeliefert, die Achse und die Schnellspannvorrichtung sind verbogen (und schon ausgetauscht), eine neue Vorderradgabel ist bestellt. Und Christoph, der hat nur ne Beule am Oberschenkel – sonst absolut nichts. Da sieht man dann doch, dass das jahrelange Falltraining im Ju-Jutsu-Training etwas gebracht hat.

Geschafft – Trainer C Breitensport, Ju-Jutsu

Nach fast 10 Monaten Ausbildungszeit war heute der große Prüfungstag gekommen.

Vor der schriftlichen Prüfung hatte ich ziemlich Bammel, da ich das Gefühl hatte, dass der ganze Kram einfach nicht in meinen Kopf rein wollte, bzw. dort dann auch vebleiben würde. Aber es lief dann alles doch viel besser, als ich mir das vorher ausgemalt hatte.

Für die Theorie habe ich fast die vollen zwei Stunden in Anspruch genommen, die wir zur Verfügung hatten. Tja und im praktischen Teil der Prüfung, einer Lehrprobe zum Thema „Verteidigung mit dem Stock gegen Kontaktangriffe“ wollte das Prüferteam dann (nur) mein Aufwärmen sehen. Sie waren von der Beschreibung in der schriftlichen Ausarbeitung der Lehrprobe so neugierig geworden, dass sie diesen Teil gerne sehen wollten und den Technikteil völlig außer Acht liesen.

Ich kam dann gleich als erste meiner Prüfungsgruppe dran und war dann doch etwas perplex, als nach etwa 10 Minuten abgebrochen wurde und es hieß: „Danke, das genügt uns.“, dass ich es einfach nicht glauben konnte, dass es das schon gewesen war. Und auf eine blöde Bemerkung von mir hier, dass ich mich eher am Ende der Gruppe gesehen hatte, da ich ein Thema mit einer recht hohen Nummer gezogen hatte, und eher mit Cooldown statt mit Aufwärmen rechnete, hieß es doch dann glatt: „Na, dann darfst Du uns das nachher dann auch noch zeigen“. Aber die Praxis hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon bestanden, so dass der restliche Nachmittag für mich recht entspannt verlief.

Jedoch merke ich inzwischen, dass es ein recht langer Nachmittag auf der Matte war und ich nun doch ein wenig erschöpft und daher ganz froh bin wieder zu Hause zu sein.

Drum Prost, hab ne Flasche Cremant aus dem Keller geholt und werde die nun mit Michael genießen.

Land in Sicht

Nachdem ich ja schon seit Monaten weiß, dass ich eine Projektarbeit mit Präsentation zu halten habe und meine praktische Lehrprobe vorab einer schriftlichen Ausarbeitung bedarf, habe ich das alles sehr lange Zeit sehr erfolgreich vor mir hergeschoben.

Die vergangenen zwei Wochen nun habe ich mit der Ausarbeitung der Projektarbeit verbracht und am WE, bei unserer letzten Unterrichtseinheit vor der Prüfung, meine Präsentation gehalten. Heute nun habe ich versucht das Chaos in Bezug auf die Lehrprobe schriftlich zu fixieren. Es ist noch nicht alles niedergeschrieben, aber ich sehe dann doch das Land schon am Ende des Ozeans meiner überschäumenden Ideen und Gedanken. Und ich muss Euch sagen, das tut richtig gut – nicht mehr diesen Berg vor einem zu haben. Abgabetermin hierfür ist der kommende Samstag, aber das sollte wohl zu schaffen sein.

Ich hoffe dann nur, dass die Qualität meiner Ausarbeitungen auch den Anforderungen entspricht, denn schließlich sind diese beiden schriftlichen Werke schon die halbe Note zur Trainer-C-Prüfung.

Dann heißt es „nur noch“ Theorie büffeln bis zum Termin im Juni und die praktischen Abläufe der Lehrprobe üben, die beiden anderen Teile, die in die Bewertung einfließen.

Ausbildung in Wetzlar und Konzertbesuch in Frankfurt

Dieses Wochenende habe ich mal wieder in Wetzlar beim HJJV verbracht. Nach fast zwei Monaten Pause war wieder Ausbildungswochenende zum Trainer C angesagt. Es war schön, die anderen Teilnehmer wieder zu treffen und uns voll und ganz dem Thema Kindertraining zu widmen. Angefangen von Aufsichtspflicht und viel Verbandstheorie bis hin zu aktiven Übungslehrproben.

Nachdem ich schon beim letzten Mal nicht dran kam war ich froh, heute dann mal meine Übungstrainingsstunde zu präsentieren um zu wissen, wo ich stehe. Da das eigentlich ganz gut lief ist die Anspannung in Richtung Abschlußlehrprobe etwas gewichen. Wobei ich immer noch grübele, welches Thema denn nun drankommt.

Gestern bin ich in Wetzlar etwas früher abgehauen, da wir noch in die Festhalle Frankfurt zu Excalibur gefahren sind. Das war einfach eine absolut klasse, abwechslungsreiche Vorstellung, die wir da genossen haben. Celtic Rock Pop vom Feinsten gepaart mit Akrobatik- und Tanzeinlagen – es hat sich einfach gelohnt.

Blau …..

…. fand ich ja schon immer als Farbe ganz toll.

Seit gestern darf ich mir nun im Ju-Jutsu auch den blauen Gürtel um den Bauch binden. Nach gut einem halben Jahr Vorbereitungszeit mit zum Teil 5x Training die Woche war es dann endlich soweit. Ich hatte ja etwas Bedenken, da ich mit Abstand die Älteste in der Prüfungsgruppe war, aber ich denke ich hab mich ganz gut geschlagen.

Also auf zu weiteren Taten – die Anmeldung zur Ausbildung Trainer-C ist schon abgeschickt (dazu ist der blaue Gürtel notwendig), jetzt muss ich nur noch einen der Ausbildungsplätze bekommen. Denn fürs Kindertraining werden bei uns noch mehr Trainerkapazitäten gebraucht. Die Warteliste ist immer noch lang.

Ein neuer Blog

Ende letzter Woche kam ich auf die Idee, die noch brachliegenden Blogresourcen meiner Domain für unser Kinder-Ju-Jutsu-Training zu nutzen.

Noch bin ich nicht ganz fertig mit dem Aufbau der Seite, aber wer neugierig ist darf gerne schon mal lunzen:

Kinder Ju-Jutsu im TFC-Steinheim

Dort möchten wir gerne aktuell über das Geschehen in der noch relativ neuen Abteilung berichten. Denn mir ist aufgefallen, dass wir doch schon einiges unternommen haben, was sich sehen lassen kann.

Socken 09-26 – Märchensocken

Und weil es so schön ist, gibt es als nächstes Sockenpaar wieder Märchensocken zu sehen. Mit ein klein wenig Verspätung habe ich meine April-Socken heute fertig bekommen.

Photobucket

Das Thema im April war der Froschkönig. Die Wolle ist von Schoeller&Stahl aus der CandyColorSerie. Eigentlich hatte ich schon mit einem Pucksack angefangen, da ich mir dachte das Grün macht sich besonders gut auf der Frühchenstation. Aber so beim Stricken fiel mir dann auf, dass dies doch die ideale Froschkönigwolle ist.

Also habe ich kurzerhand geribbelt und die Socken begonnen. Die goldenen Perlen fand ich dann noch in meinen Beständen, so dass die Kronen nun auch einen würdigen Abschluss haben. Und der Froschkönig auf seiner Kugel begegneter mir gestern beim Pflanzenkaufen – der musste einfach mit und aufs Bild. Socken mit in den Laden nehmen und dort fotografieren fand ich dann doch ein wenig doof.

Wenn Ihr mal sehen wollt, …..

…. wo ich mich vergangenen Samstag aufgehalten habe, dann schaut mal hier beim HJJV vorbei.

Auf den Bildern bin ich nicht zu sehen, denn ich war die Frau hinter der Kamera. Wir waren von unserem Verein aus mit 6 Ju-Jutsu-Kindern und 3 Trainern auf diesem Lehrgang. Dafür, dass es der Faschingssamstag war, war es doch eine recht rege Beteiligung. Auch die Motivation der Kinder war richtig gut. Und unsere hatten natürlich pro Trainingspaar einen Trainer zur Seite, so dass die Kombinationen richtig klasse waren.

Den Kinder hat es Spaß gemacht und wir als Trainer lernen immer wieder von den Methoden anderen Trainer und Lehrgangsleiter (die ja doch einige Graduierungen über uns sind).

Gespannt freuen wir uns nun schon auf den nächsten Lehrgang am 21.03.09 mit dem Bundesjugendreferenten (unserem Lieblingslehrgangsleiter schlechthin) und seinem Lehrteam in Frankfurt.