Archiv der Kategorie Patchwork und Quilten

Besuch und ganz viele Miniquilts

Heute Nachmittag hatte ich Besuch von Angela, die mir eine große Kiste mit Quilts für die Minis in Hanau brachte. Morgen früh bin ich dann zum Kaffee bei Renate, die die Klinik in Hanau als Hostess betreut. Ihr werde ich dann die Quilts von Angela und meine beiden bringen, die inzwischen fertig sind.

Das nächste Top ist auch schon so gut wie fertig, nur noch die Umrandung fehlt, dann kann ich mit Quilten beginnen. Aber heute ist erstmal Schluss mit nähen - bis morgen würde ich den eh nicht mehr fertig bekommen, meine Strickpatchdecke möchte ja auch weiter wachsen. Und dann geht der Mini-Quilt eben in eine andere Klinik. Der Bedarf ist doch recht groß.

Frühchenquilt Nr. 4 - für Hanau

In Vorbereitung auf den Retreat, der an diesem Wochenende in der Gruppe stattfindet, habe ich bereits die letzten Tage das Top für meinen nächsten Mini-Quilt genäht, so dass ich am Freitag nur noch Quilten musste und gestern Abend dann die Einfassung auf der Rückseite mit der Hand vernäht habe.

Heute nun, nachdem ich von einem weiteren Wochenende mit Trainerausbildung zurück bin nun erstmal das Bild dieses Quilts.

Wie unschwer zu erkennen ist, liebe ich es den bunten Farben einen weißen Kontrast gegenüber zu stellen. Bei diesem Quilt habe ich mich das erste Mal an Dreiecken versucht. Nur musste ich feststellen, dass an den Knotenpunkten einfach zu viele Lagen Stoff aufeinander treffen, so dass ich zumindest in Längsrichtung noch schmale Streifen eingenäht habe. Damit hatte ich die Maße des letzten vorrätigen Moltontuches auch bis zum Rand hin ausgenutzt.

Nun werde ich die Gedanken zum neuen Top, die ich mir auf der Fahrt gemacht habe, mal in die Tat umsetzen. Ob der aber noch bis Mittwoch fertig wird, bis ich mich mit Renate, die die Miniquilts für Hanau sammelt, treffe, das weiß ich noch nicht, da ja morgen die normale Woche mit sämtlichen Alltagsdingen wieder beginnt.

Lisa’s Patchkissen

Neulich als mein Tochterkind längere Zeit wegen eines grippalen Infektes nicht zur Schule durfte und ihr langweilig war, hat sie meine Nähmaschine entdeckt und angefangen sich eine Kissenhülle zu nähen. Bis auf die beiden äußeren Runden hat sie das auch in einem Rutsch genäht, und ich gleich noch ein Kissen für innen rein besorgt.

Doch wie das so bei meiner Tochter bei Kinder ist, hielt die Begeisterung nur für diesen einen Nachmittag an und das angefangene Top lag in der Ecke. Gestern am Spätnachmittag nun haben wir gemeinsam das Top beendet, sprich ich habe geschnitten und gebügelt, Lisa hat genäht, so dass es nun doch noch fertig wurde und ich noch schnell quilten konnte.

Gestern Abend nach dem Training habe ich dann noch die Rückseite dran genäht, so dass das neue fertige Kissen heute Nacht schon im Kuscheleinsatz war.

Mal sehen, was uns nun zu den restlichen Stoffen aus diesem Stoffpaket noch so einfällt, denn die Muster und die Farbintensität finde ich einfach klasse.

Frühchenquilt Nr. 3 - für Hanau

Auf Umwegen bin ich diese Woche zu einer Gruppe im Internet gestoßen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat verschiedene Frühchenstationen in Deutschland und Österreich mit Quilts für die Kleinsten zu versorgen. Da dort auch das Klinikum in meiner Heimatstadt Hanau betreut wird, habe ich mich dieser Gruppe angeschlossen, um mitzuhelfen, die benötigten Mengen an Mini-Quilts herzustellen.

Entstanden ist nun dieser hier in Rottönen:

Bedingt durch die vorgegebene Größe des Moltontuches, das ich als Rückseite verwende, ist es wiederum nur ein recht kleiner Quilt mit ca. 63×63 cm geworden.

Einen in der Größe wird es noch geben - dann sind die Moltontücher verarbeitet - und dann kann es auch etwas größere Formate geben, denn ich habe inzwischen einen Stoffversand mit unifarbenen Baumwollflanellstoffen gefunden und gleich auch dort bestellt.

Doof ist …

… wenn frau die fertigen Patchstreifen falsch zusammen näht.

Gut ist …

… wenn frau das noch kurz vor dem Quilten merkt - und nun am Auftrennen ist.

Wenn am Nachmittag der Postbote klingelt …

… kann es sein, dass dies hier im Paket ist:

*freu* *hüpf* darauf hatte ich schon ein paar Tage gewartet. Und nun, muss ich mich doch gleich an die Maschine setzten und testen wie viel bequemer es sich mit dieser großen Auflagefläche nähen lässt.

Frühchenquilt Nr. 2 - für Aschaffenburg

Und wieder ist ein Quilt für die Kleinsten fertig.

Das ist ja das Schöne an den kleinen Teilen, die sind einfach rasch genäht. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht und ich werde mich nach getaner Hausarbeit auch gleich an den nächsten setzten. Da sind schon ein paar kleine Quadrate genäht, so dass ich jetzt nur noch die Einzelteile zusammenfügen muss.

Bei diesem hier sieht man ganz deutlich, dass es mir dieses kräftige Pink im Moment angetan hat. Also wieder ein Quilt für ein Mädchen.

Frühchenquilt Nr. 1 - für Aschaffenburg

Vor ein paar Tagen habe ich mich im Forum der Quiltfriends angemeldet und bin dort auf eine Aktion “Frühchenquilts für die Klinik in Aschaffenburg” gestoßen, die ich gerne unterstützen möchte.

Zum einen kann ich mit den kleinen Quilts gut Muster und das Quilten der einzelnen Lagen gut üben und ich kann einen Teil dessen weitergeben, das wir erfahren haben, als Lisa vor gut drei Jahren krank war. Zum anderen ist natürlich Aschaffenburg ja fast vor meiner Haustür, da hat man doch gleich ein wenig mehr Bezug dazu, als wenn es irgendwo in deutschen Landen wäre.

Auf jeden Fall ist er nun fertig - der erste Frühchenquilt:

Eigentlich sollte er ja ein Stückchen größer werden, da ich aber Moltontücher für die Rückseite gekauft habe und diese beim ersten Waschen so enorm eingelaufen sind, hat er nun eine fertige Größe von knapp 60×70 cm. Aber für ein kleines Würmchen denke ich immer noch groß genug.

Gequiltet habe ich diesmal freihand mit der Maschine. Das gefällt mir im Gegensatz zu den klaren Stepplinien bei meinem Erstlingswerk besser, da es hier nicht auffällt, wenn die Stofflagen sich ein wenig verschieben. Und bei den nächsten Kurven verschwindet es wieder. Noch besser wird es wahrscheinlich gehen, wenn der Anstelltisch für meine Nähmaschine dann da ist und ich eine größere Auflagefläche habe - da freu ich mich schon drauf.

Mein erster fertiger Quilt …

… ist zwar nicht sehr groß, kam aber richtig gut an.

Gefertigt habe ich ihn für meine Mama um damit die helle Couch vor den Verfärbungen durch die Jeans meiner Kinder zu schützen.

Er hätte zwar einen Ticken größer sein können, aber dass sich das beim Quilten dann doch ein wenig zusammenzieht und die Maße dann nicht mehr so passen war mir nicht bewusst. Aber egal, Mama gefällt er und ich bin um eine Erfahrung reicher. Die rötlich-braunen Stoffe hat Lisa ausgesucht - und ich muss feststellen, die passen perfekt zur restliche Deko.

Das Muster ist in Anlehnung an die Modern Quilts entstanden, die es bei Elizabeth Hartman zu sehen gibt. Ich finde diese Art von modernen Mustern und Farbspielen einfach toll.

Neues Projekt

Da ich noch auf die Stoffnachlieferung für meine Railfence-Decke warte habe ich gestern Nachmittag ein neues Projekt begonnen.

Mit Lisa war ich ja am Montag bei Machemer in Aschaffenburg und sie hat nicht nur Stoff für sich ausgesucht, sonder auch ein Päckchen mit Fat-Quarter-Stücken, die in Omas Wohnzimmer passen. Und da ich eh schon die Idee hatte ein, oder auch zwei, Sitzauflagen für die Couch meiner Mutter zu nähen, habe ich gestern 6 Blöcke dafür genäht und auf den hellen Hintergrundstoff aufgelegt.

Jetzt muss ich nur noch die exakte Größe der Couchsitzfläche ausmessen, dann kann es weitergehen. Mama hat sich nämlich eine tolle hellbeige Couch gekauft, die leider nicht mit den dunklen Jeans meiner Kinder harmoniert, so dass sie dann immer in Handtuch unterlegt. Da finde ich einen passenden kleinen Quilt, der dann auch in die WaMa darf doch viel schöner.